Malignes Melanom

Informationen für Betroffene und Interessierte

Malignes Melanom: Symptome und Diagnose

Maligne Melanome verursachen nicht immer Beschwerden. Manchmal treten Symptome wie Blutungen oder Juckreiz auf. Auch im Bezug auf das Aussehen unterscheiden sich maligne Melanome. Manche sind heller, manche dunkler. Es gibt sowohl flache als auch erhabene bis knotige Formen.

Es ist wichtig, maligne Melanome möglichst in einem frühen Stadium zu diagnostizieren, da diese Form des Hautkrebses bereits früh beginnt, Metastasen in anderen Organen zu bilden. Empfehlenswert ist es daher, seine Leberflecke bzw. Muttermale regelmäßig zu kontrollieren und bei Auffälligkeiten den Arzt aufzusuchen. Verdächtig können z. B. Farbabweichungen innerhalb des Leberflecks (helle und dunkle Areale), Änderung der Farbe oder Wachstum sein (s. Früherkennung maligner Melanome).

Die verdächtigen Hautbereiche werden zunächst vom Arzt mit dem Auflichtmikroskop untersucht. Dieses sog. Dermatoskop besteht aus einer Lupe und einer eingebauten Lampe, wodurch die Hautoberfläche sehr genau begutachtet werden kann. Sollte sich aufgrund dieser Untersuchung der Verdacht erhärten, dass es sich um ein malignes Melanom handeln könnte, wird das betreffende Areal komplett entfernt und eine Biopsie des Gewebes im Labor vorgenommen.

Bestätigt sich die Diagnose durch die Gewebeuntersuchung
, werden in der Regel weitere Maßnahmen nötig, die abklären sollen, ob der Tumor bereits Zellen in andere Organe abgesiedelt hat. Meist werden dazu bildgebende Verfahren (CT, MRT, Ultraschall etc.) angewendet.

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