Malignes Melanom

Informationen für Betroffene und Interessierte

Früherkennung maligner Melanome

Maligne Melanome und deren Vorstufen lassen sich, da sie auf der Hautoberfläche entstehen, mit bloßem Auge erkennen und/oder fühlen. Durch eine regelmäßige Selbstuntersuchung können Hautveränderungen leicht festgestellt werden und so u. U. ein malignes Melanom frühzeitig diagnostiziert werden.

Bei der Selbstuntersuchung sollten alle Hautareale untersucht werden. Da sich maligne Melanome häufig aus bestehenden Leberflecken oder Muttermalen entwickeln, sollten diese besonders genau beobachtet werden. Dazu eignet sich die sog. ABCD-Regel:

A steht für Asymmetrie
Asymmetrische Leberflecke sind auffälliger als runde oder ovale.

B steht für Begrenzung
Leberflecke sollten zur übrigen Haut eine scharfe Begrenzung haben. Pigmentmale mit unscharfen Rändern sind verdächtig.

C steht für Colour (engl. Farbe)
Leberflecke, die mehrere verschiedene Farbtöne aufweisen, sind auffällig.

D steht für Durchmesser
Pigmentmale ab einem Durchmesser von 2 mm sollten genauer beobachtet werden.

Ab dem 35. Lebensjahr ist es seit Juli 2008 gesetzlich Krankenversicherten möglich, eine kostenfreie Hautkrebsvorsorgeuntersuchung (Hautkrebs-Screening) in Anspruch zu nehmen. Die Deutsche Krebsgesellschaft bietet nähere Informationen über das Hautkrebs-Screening auf einer Informationsseite.

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Hautkrebs-News von Curado.de

  • Aussichtsreiche neue Therapieform bei Hautkrebs
    Es ist die Art von Entwicklung, die sich wohl jeder Wissenschaftler wünscht: Nach vier Jahren experimenteller Arbeit veröffentlichten Forscher der Uniklinik Köln und der Universität zu Köln im Februar 2011 ihre ersten Ergebnisse zu einer neuen effektiveren Therapieform bei Hautkrebs.
  • Hautkrebsvorsorge zu wenig genutzt
    Nur jeder Dritte Krankenversicherte (37 Prozent) geht zur Hautkrebs-Früherkennung. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von Versicherungsdaten der Techniker Krankenkasse (TK). Mögliche Gründe dafür liefert eine Forsa-Umfrage. Beim Thema Vorsorge geben grundsätzlich vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Zudem weiß jeder Dritte nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat.